WUV - Innsbruck - 6. Mai 2019, Brennpunkt coffee competence, Montag, 06. Mai 2019



Wissenschaft treibt Technologie
oder umgekehrt?
Univ.-Prof. Dr. Sabine Schindler
Rektorin UMIT
​Am Beispiel von Großteleskopen, Satelliten und Supercomputern in der Astronomie wird diskutiert, wie sich Wissenschaft und Technologie gegenseitig brauchen, beeinflussen und auch treiben. Die Zeiten von "romantischem Sternegucken" sind in der Astronomie schon lange vorbei - heute ist Hochtechnologie gefragt. Ohne diese Hochtechnologie wären die bahnbrechenden Entdeckungen von Gravitationswellen, von extra-solaren Planeten oder Entdeckungen zur Entstehung des Universums nicht möglich gewesen. Weitere Entdeckungen sind durch die im Bau befindlichen, riesigen Teleskope zu erwarten. 
Sabine Schindler war lange als Astrophysik-Professorin tätig und dabei auch in den Europäischen Organisationen (European Southern Observatory und European Space Agency) beteiligt an Auswahl und Planung von neuen Teleskopen und Satelliten. Sie wurde zum wirklichen Mitglied der internationalen Akademie der Weltraumfahrt gewählt. Sie war Vizerektorin für Forschung an der Universität Innsbruck und ist heute Rektorin der UMIT.


Warum zählen wir Schmetterlinge? Über Citizen Science, Biodiversität und Wissenschaftskommunikation
Dr. Johannes Rüdisser
Institut für Ökologie, Universität Innsbruck
​Citizen Science klingt modern und ist zweifelsohne ein topaktueller Trend. Dabei hat die aktive Beteiligung engagierter Freiwilliger bei Erhebungen wie beispielsweise dem Vorkommen von Pflanzen- und Tierarten eine lange Tradition. In Zeiten von Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Insektensterben wird der Dialog mit der Gesellschaft zu einer zentralen Aufgabe universitärer Einrichtungen. Können Schmetterlingsbeobachten einen Beitrag im Kampf gegen Fake News und für eine evidenzbasierte Politik leisten? 
Johannes Rüdisser ist Landschafsökologe und Natur- und Umweltpädagoge am Institut für Ökologie der Universität Innsbruck und beschäftigt sich mit der Frage wie sich Biodiversität und menschliches Handeln gegenseitig beeinflussen. Mit dem von ihm geleiteten Tagfalter-Monitoring (Viel-Falter.at) wird durch die gezielte Kombination von professionell durchgeführten Schmetterlingserhebungen mit Beobachtungen engagierter Freiwilliger auch internationales Neuland beschritten ()


WUV - Innsbruck - 6. Mai 2019

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